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Kardiotoxizität bei Trastuzumab-behandeltem Brustkrebs

  • Autor(en): Renato L. Galeazzi
  • pharma-kritik-Jahrgang 41 , PK1089
    Redaktionsschluss: 16. April 2020
  • Patientinnen mit einem ERBB2-positiven Mammakarzinom, bei denen unter einer Anthrazyklin/Trastuzumab-Therapie eine Abnahme der linksventrikulären Funktion beobachtet wird, entwickeln wahrscheinlich eine bleibende eingeschränkte kardio-pulmonale Leistungsfähigkeit.
Schon vor mehr als 10 Jahren war bekannt, dass sich viele Krebs-Chemotherapien kardiotoxisch auswirken. Gemäss der damals in unserer Zeitschrift veröffentlichten Übersicht wurde jedoch angenommen, dass bei Brustkrebs «die kardialen Nebenwirkungen von Trastuzumab (Herceptin® u.a.) im Unterschied zu den Anthrazyklinen nicht von der kumulativen Dosis abhängen und – soweit die noch relativ kurzen Beobachtungszeiten ein Urteil zulassen – mehrheitlich reversibel sind» (1). Nun ist eine Fall-Kontroll-Studie erschienen, in der 42 Patientinnen mit einem ERBB2-positiven Mammakarzinom (früher als HER-2-positiv bezeichnet) untersucht wurden, die eine Anthrazyklin/Trastuzumab-Chemotherapie überlebt hatten. 22 Patientinnen (TOX-Gruppe) hatten schon während der Therapiephase eine um mindestens 10% reduzierte linksventrikuläre Auswurffraktion (LVAF) auf

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Kardiotoxizität bei Trastuzumab-behandeltem Brustkrebs (16. April 2020)
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pharma-kritik, 41/No. online
PK1089